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Ein psychisches Stimmungsbild der Schweiz

Im Auftrag der Stiftung Pro Mente Sana hat die Forschungsstelle sotomo im September 2018 über 5500 Menschen in der Schweiz zu ihrem psychischen Wohlbefinden befragt: 

„‚Wie geht’s dir?‘ ist eine alltägliche Frage, die einiges auslösen könnte, jedoch oft vieles verdeckt. Im Rahmen der’Wie geht’s dir?‘-Kampagne wollte die Stiftung Pro Mente Sana wissen, wie es den Menschen in der Schweiz wirklich geht. Obwohl die meisten Befragten auf die Einstiegsfrage – ‚wie geht es Ihnen heute?‘ – mit ‚gut‘ oder ’sehr gut‘ geantwortet haben, zeigt die Studie, dass sich hinter einer solchen ersten Antwort oft mehr versteckt als weit verbreitet gute Laune. Auf die spezifische Nachfrage gibt beinahe ein Fünftel der Befragten an, sich gegenwärtig in einem längerdauernden emotionalen Tief zu befinden. Nur ein Drittel ist der Meinung, selber noch nie eine emotionale Tiefphase erlebt zu haben. Fast alle Schweizerinnen und Schweizer kennen schliesslich in ihrem persönlichen Umfeld Personen, denen es psychisch nicht gut geht oder nicht gut gegangen ist.“

Zudem wurde gefragt, wie offen Schweizerinnen und Schweizer über ihre psychische Stimmungslage sprechen:

„Die Befragung zeigt: Für viele Menschen ist es besonders wichtig, dass ihnen jemand zuhört und sie ernst nimmt, wenn es ihnen psychisch nicht gut geht. Zugleich fürchtet sich jedoch eine überwiegende Mehrheit vor negativen Reaktionen, wenn ihr Umfeld erfahren würde, dass es ihnen psychisch nicht gut geht. Von psychischen Beschwerden tatsächlich Betroffene fürchten sich dabei noch deutlich mehr als Menschen, die sich eine entsprechende Situation bloss vorstellen.“

Lesen Sie hier den vollständigen Bericht:
Studienbericht zur Kampagne „Wie geht’s dir“ 2018

ThemenPsychische Erkrankungen, Psychische Gesundheit, Psychische Krisen
ProjekteWie geht's dir?
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Veröffentlichungsdatum: 06.12.2018