Trägerschaft
Kanton St. Gallen
Kanton Appenzell-Ausserrhoden
Kanton Appenzell-Innerrhoden
Fürstentum Liechtenstein

Über uns

Über das psychische Wohlbefinden wird meist wenig gesprochen und psychische Erkrankungen sind weiterhin Tabuthemen. Daten der Nationalen Gesundheitsbefragung haben gezeigt, dass psychisch belastete Personen auch vermehrt an körperlichen Erkrankungen leiden. Deshalb engagiert sich der Kanton Appenzell Ausserrhoden zusammen mit den Kantonen St.Gallen, Appenzell Innerrhoden und dem Fürstentum Liechtenstein aktiv für psychisches Gesundsein.

Das Ostschweizer Forum für Psychische Gesundheit (OFPG) ist ein nicht gewinnorientierter Verein, der von den Kantonen St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden sowie dem Fürstentum Liechtenstein getragen wird. Ziel des Forums ist es, die psychische Gesundheit zu thematisieren und zu fördern, Tabus im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen abzubauen, die Akteure in der Ostschweiz zu vernetzen und den Austausch zwischen Fachstellen, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten zu stärken. Entstanden ist das Ostschweizer Forum aus der Zusammenarbeit der Kantone und dem Fürstentum im Rahmen ihrer „Bündnisse gegen Depression“. Im Forum wird das gemeinsame Engagement für die psychische Gesundheit und die Zusammenarbeit mit den Partnern aus der Region seit 2012 fortgeführt.

 

Heidi Hanselmann - OFPG

Heidi Hanselmann

Regierungsrätin, Vorsteherin des Gesundheitsdepartements des Kantons St.Gallen

„Der Alltag ist heute oft geprägt von Stress, Hektik und ständigen Veränderungen. Gerade im Arbeitskontext sind viele Beschäftigte hohem Druck und starken Belastungen ausgesetzt. In diesem Umfeld gesund zu bleiben ist nicht immer einfach und nicht selbstverständlich. Fast jede zweite Person erkrankt im Laufe ihres Lebens mindestens einmal an einer psychischen Erkrankung. Die Förderung der psychischen Gesundheit und die Verbesserung der Früherkennung von psychischen Erkrankungen in allen Lebensphasen sind von zentraler Bedeutung. Darum stehe ich auch für dieses Thema ein.“

 

Mauro Pedrazzini -OFPG

Dr. Mauro Pedrazzini

Regierungsrat, Ministerium für Gesellschaft des Fürstenstum Liechtenstein

„Vielen körperlichen Erkrankungen kann mit präventiven Massnahmen wie gesunder Ernährung und Bewegung oder einer geeigneten Einrichtung des Arbeitsplatzes wirksam vorgebeugt werden. Doch auch bei der psychischen Gesundheit ist Prävention möglich, sowohl auf individueller Ebene als auch in den Strukturen, beispielsweise bei der Arbeit. Das ist noch viel zu wenig bekannt. Eine Arbeitsumgebung sollte so gestaltet werden, dass trotz hohen Ansprüchen an Leistung und Qualität die psychische Gesundheit nicht leidet. Dafür setzen wir uns ein.“

 

Matthias Weisshaupt - OFPG

Dr. Matthias Weishaupt

Landammann, Direktor des Departements Gesundheit und Soziales, Appenzell Ausserrhoden

„Es gibt keine Gesundheit ohne psychische Gesundheit. Deshalb braucht es den Blick aufs Ganze; – einen offen Blick, der psychisches Gesundsein in einem umfassenden Sinn ins Auge fasst. Im Ostschweizer Forum für Psychische Gesundheit wollen wir diese Erkenntnis umsetzen. Psychisches Gesundsein geht alle etwas an. Nicht nur das Gesundheitswesen, auch das Sozialwesen, die Bildung, der Arbeitsmarkt. – Wir alle sind gefordert.“

 

Antonia Fässler - OFPG

Antonia Fässler

Statthalter, Vorsteherin Gesundheits- und Sozialdepartement Appenzell Innerrhoden

„Psychische Erkrankungen machen vor Grenzen keinen Halt, und zusammen können wir mehr erreichen. Deshalb engagieren wir uns im Ostschweizer Forum für Psychische Gesundheit für die psychische Gesundheit unserer Bevölkerung. Gemeinsam möchten wir informieren und thematisieren, vernetzen und den Austausch zwischen Fachstellen, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten stärken.“

 

Peter Gstöhl - OFPG

Peter Gstöhl

Amtsleiter, Amt für Gesundheit Fürstenstum Liechtenstein, Präsident OFPG

„Psychische Erkrankungen können jede und jeden treffen. Sie sind heute die häufigste Ursache für Arbeitsausfälle und Frührenten. Psychische Erkrankungen verursachen allein in der Schweiz jährlich Kosten in Milliardenhöhe. Nicht beziffert werden kann das grosse Leid der Betroffenen und ihrer Angehörigen.
Es lohnt sich also in jedem Fall, die psychische Gesundheit zu fördern und die Früherkennung von psychischen Erkrankungen zu verbessern.“